Ensembles stimmen auf die Adventszeit ein
Gut gefüllt war der Hermann-Levi-Saal beim schon zur Tradition gewordenen vorweihnachtlichen Ensemblekonzert der Musikschule. Das gemeinsame Musizieren ist eines der wichtigstens Ziele der Musikschularbeit, und auch in kleinen Gruppen lenen die Schülerinnen und Schüler von Anfang an, aufeinander zu hören und miteinander zu gestalten. Dass dies viel Freude macht, zeigten nun die neun auftretenden Ensembles vom Grundschulalter bis zu den Erwachsenen.
Zum Auftakt spielte mit dem Querflötenensemble der „Flotten Flöten“ die größte Gruppe des Abends und verbreitete klangschön und gut artikuliert mit Barock- und Filmmusik gute Stimmung im Saal. Anschließend kamen mit dem Geigenquartett der „Streichhölzer“ die Jüngsten auf die Bühne. Waren sie zunächst noch sichtlich aufgeregt, geriet ihr lateinamerikanisches Volkslied sehr sauber und gut zusammen musiziert.
Stellvertretend für die zahlreichen Kooperationen der Musikschule mit allgemeinbildenden Schulen waren auch drei Ensembles aus der Kooperation mit der Liebigschule zu beteiligt. Der Bläserkreis, mit ganz unterschiedlichen Instrumenten von Posaune bis Klarinette, überzeugte mit rockigen Tönen, während der Streicherkreis mit einem französischen Volkslied zu hören war. Ganz still wurde es im Saal für den Gitarrenkreis, so dass vor allem das Medley der alpenländischen Adventslieder sehr gut zur Geltung kam.
Der Streicherspielkreis der Musikschule war für seine Stücke von Händel bis Volksmusik sehr gut vorbereitet, auch wenn das Lampenfieber der Kinder deutlich zu spüren war. Sehr klangschön und sicher im Zusammenspiel mit Werken der Barockzeit agierte das Blockflötentrio mit Sopran-, Alt- und Tenorflöten.
Die Schülerinnen und Schüler des Gitarrenensembles der Musikschule spielten ihr Programm sehr konzentriert und verbreiteten zuletzt mit „Santa Claus“ weihnachtliche Stimmung.
Äußerst eindrucksvoll geriet am Schluss der Beitrag des Hornensembles und fesselte mit seiner Klangfülle und seinem präzisen Zusammenspiel die Aufmerksamkeit des Publikums. Das letzte Stück „Trombumba“ war der richtige Rausschmeißer in die Adventszeit.
Am Schluss stand der Dank an alle Mitwirkenden und alle Lehrkräfte, die das umfangreiche Programm vorbereitet hatten.