Erster Bläsertag der Musikschule Gießen: Säle rappelvoll beim Finale (GA – von: Heiner Schultz)
Die Musikschule Gießen hat erstmals einen Bläsertag veranstaltet – mit Proben, Mitmachangeboten und zwei Abschlusskonzerten. Beim großen Finale im oberen Saal leitete Cathrin Wenzel ihr verstärktes Blasorchester.
Gießen – Eine etwas andere Premiere feierte am Sonntag die Musikschule Gießen: Zum ersten Mal veranstaltete man einen „Bläsertag“. Alle Bläsergruppen hatten dazu mit ihren Lehrerinnen und Lehrern kleine Programme einstudiert, die zum Abschluss in zwei großen Konzerten präsentiert wurden. Darüber hinaus wurde für die Besucher ein vielfältiges Programm aus Mitmach- und Schnupperangeboten bereitgestellt. Altersbegrenzungen gab es keine, das Publikumsinteresse war lebhaft. „Wir freuen uns, dass so viele Menschen unsere Schule besucht haben,“ sagte der stellvertretende Leiter Arne Kühr am Ende der erfolgreich gelaufenen Veranstaltung.
Die Hauptattraktionen waren naturgemäß die musizierenden Schülerinnen und Schüler. Sie hatten sich einen ganzen Tag Zeit genommen, um ein kleines Programm einzustudieren. Hineinhören konnte man in die Proben dreier Ensembles: eine Bläserband unter Leitung Cathrin Wenzels bot etwa Adeles „Skyfall“, ein Querflötenensemble unter Leitung Regina Wendts spielte Songs von Abba und ein von Susanne Oehler geleitetes Blockflötenensemble „Herbst“ von Vivaldi.
Das Haus war voller Leben, Besucher strömten treppauf, treppab und schnupperten tatsächlich überall hinein. Viele hatten die Musikschule bis dahin noch nicht von innen gesehen. Gerappelt voll waren die beiden Säle bei den Abschlusskonzerten. Unten musizierten Flöten- und Querflötenensembles. Das große Finale fand im oberen Saal statt, wo das verstärkte Blasorchester von Leiterin Cathrin Wenzel sichtlich engagiert geleitet wurde. Zufrieden angesichts der Leistung ihres Ensembles entfuhr ihr: „Yes, ganz genau!“
Es war sehr beachtlich, wie konzentriert die jungen Musikerinnen ihre Aufgabe erfüllten, vom Publikum ließen sie sich nicht im Geringsten aus der Ruhe bringen. So war es für alle ein lebendiger Tag, der jede Menge positiver Energie verströmte.